Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1004
Titel: Parkinson-Krankheit
Autor(en): Faust, Volker
Erscheinungsdatum: 2003
Zusammenfassung: Die Parkinson-Krankheit gehört zu den häufigsten chronischen neurologischen Leiden mit seelischen und psychosozialen Folgen und belastet allein in Deutschland fast 200.000 Betroffene. Jährlich kommen rund 13.000 Neuerkrankte hinzu. Das Leidensbild ist relativ charakteristisch und geht je nach Intensitätsgrad von der fast unmerklichen Behinderung bis zur Stigmatisierung, ja Diskriminierungsgefahr. Was gilt es deshalb zu wissen über möglicherweise bahnende Faktoren wie Alter, Persönlichkeitsstruktur, erbliche und Umwelteinflüsse, den "programmierten Gehirnzelltod", über Krankheitsverlauf, Lebenserwartung, Todesursachen, besonders aber erste Warnhinweise aufgrund meist unbekannter Frühsymptome. Und nach der sicheren Diagnose, welche Störungen sind zu ertragen und vor allem wie am wenigstens beeinträchtigend: verminderte Beweglichkeit einschließlich Schreibstörung, Mimik, Sprechen, insbesondere was erhöhte Muskelspannung oder gar völlige Bewegungsunfähigkeit anbelangt, auf jeden Fall aber Gang- und Haltungsstörungen einschließlich der plötzlichen Neigung nach hinten, zur Seite oder nach vorne zu fallen, das lästige bis peinliche Zittern, und natürlich die geistigen Einbußen bis hin zur Demenz, depressive, Angst- und Schlafstörungen, von den übrigen organischen Regulationsstörungen ganz zu schweigen (Magen-Darm, Speichelfluss, Mundtrockenheit, Schwitzen, Atem-, Blasen- und sexuelle Funktionsstörungen, Schmerzen, Missempfindungen, Hautveränderungen, Riech- und Sehstörungen u.a.m. Schließlich die Frage: Welche Art von Parkinson-Krankheit liegt vor (denn hier gibt es eine ganze Reihe von möglichen Ursachen bis hin zu bestimmten Arzneimitteln und Kopfverletzungen). Dazu verwandte Störungen wie die unruhigen Beine, die Sitz-, Steh- und Gehunruhe usw. Danach einige Hinweise zur apparative Diagnostik der Parkinson-Krankheit einschließlich moderner Methoden zur Frühdiagnose. Im letzten Teil geht es um die Therapie, beginnend mit der medikamentösen Parkinson-Behandlung, aber auch dem aktuellen Stand der operativen Parkinson-Therapie (Stereotaxie, Hochfrequenzstimulation bzw. tiefe Hirnstimulation sowie Neurotransplantation). Zuletzt die nicht-medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten: Physiotherapie (einschließlich Bewegungstipps für Parkinson-Betroffene), Ergotherapie, Logopädie, psychosoziale Betreuung (sowie konkrete Hinweise für PflegerInnen von Parkinson-Kranken), das wichtige Kapitel der Krankheitsbewältigung sowie sozialmedizinische Aspekte, und die (Internet-)Adressen der Parkinson-Vereingigungen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1004
Enthalten in den Sammlungen:PsyDok

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