Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1172
Titel: Die Bedeutung von Elternverlusten in der Kindheit bei depressiven und suizidalen Patienten
Autor(en): Bron, Bernhard
Erscheinungsdatum: 1991
Zusammenfassung: Bei 328 über 45jährigen Patienten mit einer endogenen oder neurotisch-reaktiven Depression lassen sich vermehrt Suizidversuche nachweisen, wenn sie in der Kindheit Verlustereignisse durch Tod oder Trennung eines Elternteils erlebt haben. Die erhöhte Suizidhäufigkeit ist vor allem auf den Verlust des Vaters zurückzuführen. Nicht das Verlustereignis an sich prädisponiert zu depressiv-suizidalen Syndromen, sondern entscheidend sind unterschiedliche Taktoren, die die Verarbeitung von Verlustereignissen bestimmen und Einfluß auf die weitere Entwicklung des Kindes nehmen. Die Häufigkeit von Suizidversuchen bei Vaterverlust erlaubt keine Aussagen über unmittelbare kausale Zusammenhänge. Vaterverlust ist als Teil eines umfassenden Prozesses zu verstehen, bei dem wichtige zwischenmenschliche Beziehungen verändert und neugestaltet werden.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1172
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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