Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1194
Titel: Mutter, Vater, Kind - Zur Theorie dyadischer und triadischer Beziehungen
Autor(en): Sohni, Hans
Erscheinungsdatum: 1991
Zusammenfassung: Ausgehend von der auffälligen Persistenz dyadischer Beziehungsmodelle im gegenwärtigen Verständnis des psychodynamischen Prozesses von der Paarbeziehung (Frau-Mann) zur Dreierbeziehung (Mutter-Kind-Vater) wird die These vertreten, daß spezifische interpersonale, bei beiden Geschlechtern wirksame psychodynamische Abwehrvorgänge diese Situation mitkonstellieren. Diese Dynamik wird an zentralen Bestandteilen der psychoanalytischen Entwicklungstheorie erörtert. Die Unangemessenheit dyadischer Beziehungsvorstellungen wird ebenso anhand neonatologischer Forschungsergebnisse zur intersubjektiven Beziehungskompetenz des Säuglings aufgewiesen. Anschließend werden triadische Denkmodelle in der psychoanalytischen Metatheorie vorgestellt und in ihrer Relevanz und mit ihren Implikationen für eine psychodynamisch-triadische Sichtweise von Beziehungen diskutiert. Ein emanzipatorisches Verständnis der Dreierbeziehung Vater-Kind-Mutter erfordert die Aufhebung von Unbewußtheit gleichermaßen im gesellschaftlichen Prozeß, in der psychoanalytischen Metatheorie und bei beiden Geschlechtern.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1194
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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