Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1260
Langanzeige der Metadaten
DC ElementWertSprache
dc.contributor.authorUllrich, Gerald
dc.date.accessioned2012-02-13
dc.date.accessioned2015-12-01T10:32:25Z-
dc.date.available2012-02-13
dc.date.available2015-12-01T10:32:25Z-
dc.date.issued1990
dc.identifier.issn0032-7034
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-34304-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/1260-
dc.description.abstractDer Begriff "management bias" wurde von J. A. Roth (1962) geprägt und diente zur Kennzeichnung einer unter Sozialwissenschaftlern in der Medizin verbreiteten, unkritischen Haltung gegenüber den Problemdefinitionen, die von den medizinischen Auftraggebern für die Forschung formuliert worden waren. Anstelle wirklicher Erkenntnis, so Roth, würde der Forscher so lediglich die institutionellen Kategorien und Definitionen rechtfertigen. In dem vorliegenden Beitrag wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Probleme des "management bias" keine exklusive Forschungsproblematik darstellt, sondern sich in analoger Weise auch für die Praxis bzw. Versorgung formulieren läßt. Im Rahmen der technischen Perfektionierung medizinischer Therapie gerät die Persönlichkeit des Patienten zunehmend mehr in den Vordergrund. Das intensiv-medizinische Behandlungsregime produziert, vermittelt über die ihm inhärente (technische) Perfektion, eine Art des "menschlichen Versagens" seitens des Patienten und/oder seines sozialen Kontexts. In dem Maße, wie Psychologie in diesem Behandlungskontext die Gründe für das "Versagen" in der Persönlichkeit des Patienten oder seinem "social support" System sucht, anstatt auf die systematische Wurzel des Versagens Bezug zu nehmen, wiederholt sich auf der Behandlungsebene das aus der Forschung bekannte "management bias", mit dem das institutionelle Interesse, nicht für das Scheitern zur Verantwortung gezogen zu werden, gegenüber dem des Patienten realisiert wird. Die "Dynamik" des "management bias" wird beschrieben und Akzente zu seiner Korrektur formuliert.de
dc.language.isode
dc.rightspubl-ohne-podde
dc.rights.urihttp://psydok.sulb.uni-saarland.de/doku/lic_ohne_pod.phpde
dc.subject.classificationPatientde
dc.subject.classificationPersönlichkeitde
dc.subject.classificationVersagende
dc.subject.classificationManagementde
dc.subject.classificationPraxisde
dc.subject.classificationForschungde
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherMedizinische Behandlungde
dc.subject.otherMisserfolgde
dc.subject.otherAttributionde
dc.subject.otherKlientenmerkmalede
dc.subject.otherMedical Treatment (General)en
dc.subject.otherFailureen
dc.subject.otherAttributionen
dc.subject.otherClient Characteristicsen
dc.titlePsychosoziale Versorgung in der Medizin: Eine Frage des "management bias"?de
dc.typeAufsatz
dc.date.updated2012-05-02
ubs.publikation.typarticle
ubs.publikation.sourcePraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. - 39.1990, 7, S. 249-254
ubs.institutKeine Einrichtung
ubs.fakultaetPsychologie: Sonstiges
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
39.19907_2_34304.pdf_new.pdf1,3 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.