Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1334
Titel: Der Traum in der Psychotherapie psychotischer Kinder
Autor(en): Ebtinger, R.
Ebtinger, L.
Erscheinungsdatum: 1988
Zusammenfassung: Nach einem kurzen Überblick über die Grundfragen, die das Verhältnis zwischen Traum und Psychose stellt, wird die Entwicklung eines psychotischen Kindes beschrieben, das 3 Jahre lang psychotherapeutisch betreut wurde, wobei man sich wiederholt bemühte, seine onirische Aktivität aufzuhellen und die Traumfunktion zu klären. Traumatische Erlebnisse im Kleinkindalter haben bei diesem Kind zu einem Albdruck geführt, der offensichtlich ein Ausdruck seiner Vernichtungs- und Verlassenheitsangst war, ihm aber das Überleben ermöglichte. Das wiederholte Auftreten des Albdrucks im Laufe der Jahre wird als ein Versuch gedeutet, die Ängste auf Abstand zu halten, die dann in einer Übertragungsituation wachgerufen werden können. Das Kind selbst unterscheidet zwischen Traum, Albdruck und Halluzinationen, die es als "schlechte Träume" bezeichnet. Unter Bezugnahme auf seine durch die Träume markierte Lebenslaufbahn stellt der Patient die Verbindung mit seiner Vergangenheit her. Er erkennt sie als seine an, auch wenn er ihr entrinnen möchte. Die Mutter steht der Beschäftigung mit der onirischen Aktivität ihres Kindes ambivalent gegenüber, worin die ungelöste Problematik der Beziehung zum Ausdruck kommt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1334
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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