Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1363
Titel: Die Ergänzung von Implizitsätzen durch autistische, lernbehinderte und normale Kinder
Autor(en): Kliepera, C.
Mückstein, E.
Innerhofer, P.
Erscheinungsdatum: 1988
Zusammenfassung: Um die spezifischen Schwierigkeiten autistischer Kinder erklären zu können scheint es notwendig, zwei komplementäre Informationsverarbeitungssysteme (Sprachschemata versus Vorstellungsschemata) anzunehmen. Zur Prüfung der Hypothese, daß autistische Kinder besondere Schwierigkeiten bei der Ausbildung von Vorstellungsschemata aufweisen, wurden 3 Gruppen von je 9 autistischen, lernbehinderten und jüngeren normalen Kindern, die nach ihrem kognitiven Entwicklungsstand parallelisiert waren, 20 Inferenzaufgaben gegeben. Bei diesen Aufgaben war jeweils ein Ereignis in einigen Sätzen nur unvollständig beschrieben. Die Beschreibungen waren nur verständlich, wenn die implizit mitgeteilten Informationen von den Kindern abgeleitet bzw. ergänzt werden konnten. Es konnte gezeigt werden, daß die autistischen Kinder große Probleme mit jenen Aufgaben hatten, bei denen die impliziten Informationen nicht wiederkehrende, regelhafte Vorgänge ansprachen, sondern Informationen, die sich nur aus einer Vorstellung der Situation einstellen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1363
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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