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Titel: Nachrichtendienstpsychologie 2
Autor(en): Schwan, Siegfried
Erscheinungsdatum: 2004
Serie/Report Nr.: Nachrichtendienstpsychologie. Schriftenreihe der FH des Bundes, Fachbereich öffentliche Sicherheit;2
Zusammenfassung: Nachdem die Fachhochschule des Bundes in ihrer Schriftenreihe "Beiträge zur inneren Sicherheit" den Band "Nachrichtendienstpsychologie 1" (Nr. 21) herausgegeben hat, soll die Thematik fortgesetzt werden. Der Band 2 greift Anwendungsgebiete der Psychologie aus dem Aufgabenbereich der Nachrichtendienste heraus, so dass mit Hilfe psychologischer Ansätze und Modelle Erklärungen und neue Erkenntnisse geboten werden sollen. Diese Erkenntnisse sollen Anregungen und Hilfestellungen für diejenigen bieten, die mit entsprechenden Aufgabenstellungen beruflich betraut sind. Dass dies ? möglicherweise überraschend - in öffentlicher Form, d.h. für jeden interessierten Bürger nachlesbar, geschieht, hängt damit zusammen, dass auch die Nachrichtendienste in der Bundesrepublik Deutschland an rechtsstaatliche Normen gebunden sind und gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit nichts zu verheimlichen haben. Der Einsatz auch wissenschaftlicher Erkenntnisse bei den Nachrichtendiensten findet ausschließlich in diesem rechtlichen Rahmen statt. Hinsichtlich dieser beiden Komplexe - nachrichtendienstliche Arbeit einerseits und Psychologie andererseits - , ist ein gewisses Maß an Transparenz also nicht nur wünschenswert, sondern, weil die Begriffe "Nachrichtendienst" und "Psychologie" diesbezüglich gegenteilige Assoziationen wecken könnten, geradezu notwendig. Der Schwerpunkt dieses Bandes liegt nicht nur auf der Erklärung bestimmter Vorgänge, für die die Psychologie im alltäglichen Leben bereits entsprechende Forschungsergebnisse präsentieren kann, sondern noch eher auf der Frage, inwie-weit diese Erkenntnisse auf die typischen nachrichtendienstlichen Aufgabenstellungen angewandt werden können. Ziel ist die wissenschaftlich untermauerte Wissensvermittlung innerhalb der nachrichtendienstlichen Arbeit. So beschäftigt sich der erste Beitrag mit einem vergleichsweise großen Komplex der nachrichtendienstlichen Aufgabenstellung, der Auswertung von Informationen. Verbindet man bislang mit dem Begriff Psychologie die Vorstellung, diese sei nur oder überwiegend im operativen Bereich anzutreffen, so zeigt der Beitrag auf, dass Psychologie auch bei der Informationsverarbeitung eine wesentliche Rolle spielt. Der zweite Beitrag greift die operative Arbeit eines Nachrichtendienstes auf und knüpft an die Ermittlung und Befragung an. Hier wird ein weiteres Instrument vorgestellt, mit dessen Hilfe Arbeitsergebnisse verbessert werden können: das narrative Interview.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/137
Enthalten in den Sammlungen:Nachrichtendienstpsychologie. Schriftenreihe der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
PsyDok

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