Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1386
Titel: Unvollständigkeit von Familien und ihre Auswirkung auf die Kinder
Autor(en): Langenmayr, Arnold
Erscheinungsdatum: 1987
Zusammenfassung: Es handelt sich um einen Überblick über die vorliegenden Ergebnisse zum Thema Personenverlust. Personenverluste müssen bezüglich ihrer psychologischen Wirkung differenziert betrachtet werden, vor allem sind Situationen des völligen Alleingelassenseins des Kindes und solche eines Beziehungsbruchs zu unterscheiden. Die meisten Untersuchungen zum Thema weisen eine Beziehung, sowohl zur Schwere als auch zur Struktur, der neurotischen Belastung nach. Darüber hinaus scheinen Schulleistung und Schulanpassung, Sozialverhalten und (besonders bei Vaterlosigkeit von Jungen) die Geschlechtsrollenidentifikation betroffen. Die mit dem Personenverlust verbundenen Ängste zeigen sich im weiteren Lebenslauf unter anderem in früherem Heiratsalter, größerer beruflicher und Wohnsitzmobihtat, Häufigkeit und Dauer berichteter Erkrankungen. Über die allgemeinen Auswirkungen hinaus werden Kriterien besprochen, um die psychologische Schwere eines Verlustes zu bestimmen. Auffindbare Zusammenhänge werden sowohl aus den unmittelbar folgenden Verdrängungen bzw. Lernerfahrungen als auch aus den veränderten Reaktionsweisen der Umgebung erklärt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1386
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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