Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1423
Titel: Therapie einer Trichotillomanie
Autor(en): Reinelt, A.
Breitner, M.
Erscheinungsdatum: 1980
Zusammenfassung: In der Literatur werden verschiedene theoretische Erklärungsversuche für die Trichotillomanie angeführt. U.a. wird sie als Symptom eines psychodynamischen Konfliktes interpretiert. Bei einem von uns behandelten dreieinhalbjährigen Buben diente das Ausreißen der Haare einerseits der Selbstbestrafung für destruktiv-aggressive Wünsche gegen die Eltern und Geschwister und andererseits der Vermittlung der eigenen körperlichen Existenz. Das Streicheln der Lippen mit den ausgerissenen Haaren erwies sich als Ersatzhandlung für sein unbefriedigtes Liebes- und Zarthchkeitsbcdürfms. Es wurde mit dem Kind eine tiefenpsychologisch orientierte Spieltherapie kombiniert mit schützenden Maßnahmen (z.B. Haare scheren) und verhaltenstherapeutischen Techniken durchgeführt. Ausschnitte aus der Therapie werden genauer dargestellt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1423
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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