Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1437
Titel: Kind im Krankenhaus: Evaluierung eines Interventionsprogrammes bei Verhaltensstörungen
Autor(en): Schandl, V.
Löschenkohl, E.
Erscheinungsdatum: 1980
Zusammenfassung: Zur Verhütung von Verhaltensstörungen bei Kindern im Krankenhaus wurde ein psychologisches Interventionsprogramm durchgeführt, das an einer kognitiven und einer psychoanalytisch-kathartischen Theorie orientiert war und aus einem Fingerpuppenspiel, dem Spiel mit einem Arztkoffer und einem Foto-Bilderbuch bestand. An dem Versuch nahmen 90 Kinder im Alter von 3 und 4 Jahren teil, 42 Mädchen und 48 Jungen. Eine Kovananzanalyse mit regressionsanalytischem Design erbrachte eine signifikant niedrigere Quote von Verhaltensstörungen bei der Versuchsgruppe im Krankenhaus und auch in der häuslichen Umwelt nach der Entlassung. Dabei wurden das Alter, das Geschlecht, die Intelligenz, die soziale Herkunft, die Dauer des Krankenhausaufenthaltes, frühere Krankenhausaufenthalte und frühere Traumen konstant gehalten. Wie im Versuch von Wanschura und Loschenkohl (1979) wurden eine Reihe von Rahmenbedingungen durch multiple Regressionsanalysen statistisch getestet. Von den Bedingungen des Krankenhauses wirkten 1. Freies Spiel, 2. Kontakt zu anderen Kindern, 3 Positiver Arztkontakt und 4 ftuhere Krankenhausaufenthalte hemmend auf Verhaltensstörungen im Krankenhaus bzw 1 Freies Spiel und 2. Positiver Arztkontakt außerdem hemmend auf die Verhaltensstörungen nachder Entlassung. Von den Bedingungen in der Persönlichkeit des Kindes wirkten 1. die Aktive Verarbeitung des Krankenhausaufenthaltes durch das Kind in Erzählungen, Zeichnungen etc , 2 Aktive Kontaktsuche des Kindes hemmend auf Verhaltensstörungen bzw. 1. Aktive Kontaktsuche, 2. Aktive Verarbeitung und 3 höhere Intelligenz hemmend auf die Verhaltensstörungen nach der Entlassung. Von den Bedingungen in der familiären Umwelt wirkten 1. eine intakte Familie hemmend, 2. die Angst der Mutter vor Krankheiten und 3. frühere ernste Erziehungsprobleme verstärkend auf Verhaltensstörungen im Krankenhaus bzw. 1. die Vorbereitung auf den Krankenhausaufenthalt hemmend, 2 die Angst der Mutter vor Krankheiten und 3. frühere ernste Erziehungsprobleme verstärkend auf Verhaltensstörungen nach der Entlassung in der häuslichen Umwelt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1437
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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