Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1457
Titel: Psychoanalyse -Familientherapie -Systemtheorie: Kritische Bemerkungen zur These vom Paradigmawechsel
Autor(en): Buchholz, Michael B.
Erscheinungsdatum: 1981
Zusammenfassung: Der Wechsel vom individuumzentrierten Paradigma der Psychoanalyse zum familien- bzw. systemzentrierten Paradigma der Familientherapie, wie er von Stierlin, Haley und neuerdings Gunter vertreten wird, ist nach Ansicht des Autors nicht begründet. Er basiert auf Fehldeutungen der Psychoanalyse als einer Naturwissenschaft, die hier richtiggestellt werden. Der Autor argumentiert, daß es gerade die Psychoanalyse war, die den Weg eröffnete zu einem sozialwissenschaftlichen Verständnis psychischer Krankheit, das an unbewußten Aspekten von Beziehungen ausgerichtet ist und damit das "medizinische Modell" der klassischen Psychiatrie bereits überwand. Die Psychoanalyse als Sozialwissenschaft (z.B. Lorenzer) kann auch ein kritisches Potential gegenüber einer gesellschaftlichen Entwicklung bewahren, die individuelle Subjektivität ganz im System aufgehen lassen will.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1457
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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