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Titel: Zur Interferenzneigung bei Kindern mit minimaler zerebraler Dysfunktion (MZD)
Autor(en): Riegels, Volker
Erscheinungsdatum: 1981
Zusammenfassung: Wir untersuchten die Interferenzneigung von 20 Kindern im Alter von sieben bis 13 Jahren, bei denen eine MZD diagnostiziert worden war und verglichen sie mit Kindern ohne MZD. MZD-Gruppe und Kontrollgruppe waren hinsichtlich Alter, Geschlecht und Intelligenz parallelisiert. Die individuelle Interferenzneigung wurde mit drei verschiedenen Verfahren geprüft: Stroop-Test, Ziffernversuch und akustischer Interferenzversuch in Anlehnung an Hörmann. Nachdem mit der Delta-Transformation von Ferguson der Faktor der Grundgeschwindigkeit und Lesegeschwindigkeit auspartiahsiert worden war, fanden wir bei MZD-Kindern eine signifikant größere Interferenzgeneigtheit. Wir interpretieren die größere Interferenzneigung der MZD-Kinder mit Schwierigkeiten im Umbau von Präferenzordnungen (Reaktionshierarchien) und deren Aufrechterhaltung über einen bestimmten Zeitraum als Ausdruck der zerebralen Dysfunktion. Diese Schwierigkeit betrachten wir als eine Grundstörung, durch die häufig auftretende Symptome bei diesen Kindern erklärt werden können. Zu diesen Symptomen gehören die erhöhte Ablenkbarkeit, die mangelnde Umstellungsfähigkeit sowie Auffälligkeiten im sozialen Verhalten, wie z.B. Distanzlosigkeit und die Schwierigkeit, sich in die Situation anderer Menschen hineinversetzen zu können.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1487
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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