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Titel: Zur Gruppentherapie bei Kindern
Autor(en): Dietrich, Hans
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: Eine Gruppentherapie hat nicht nur den Vorteil, daß mehrere Patienten gleichzeitig behandelt werden können, sondern daß auch Reaktionen beobachtet und behandelt werden können, die gruppenbedingt sind, und deren Bearbeitung in einer Einzeltherapie oft nicht möglich ist. Bei einer Gruppentherapie bei Kindern und Jugendlichen muß das noch unentwickelte bzw. instabile Ich neben der oft noch phantastischen Kinderwelt mit entsprechenden Ängsten berücksichtigt werden und insbesondere auch die geringe Fähigkeit, die sich daraus u U. ergebenden Schwierigkeiten zu thematisieren. Das Material, das von den Kindern zur Verfügung gestellt wird, kann nach einem modifizierten Gruppenmodell nach Slavson mit begleitender Elterntherapie agierend oder auch verbalisierend verarbeitet werden; wesentlich ist, daß die Kinder bzw. Jugendlichen sowohl libidinös anregendes, aber auch, insbesondere bei älteren, libidinös bindendes Spiel- oder Werkmaterial zur Verfugung haben, das auch Gruppenphantasien zuläßt. In der vorliegenden Arbeit wird über Nachuntersuchungen berichtet, die 1 bis 2 Jahre nach Beendigung der Therapie bei den Kindern und Jugendlichen durchgeführt wurden, die an einer langfristigeren Gruppentherapie teilgenommen hatten. Dabei konnte festgestellt werden, daß in vielen Fällen nicht nur das führende somatische oder psychische Symptom sich gebessert oder gar verschwunden war, sondern daß die eingetretene Ichstärkung oft auch ausreicht, im sozialen Umfeld besser zu bestehen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1508
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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