Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1511
Titel: Gesichtabwenden und Stereotypien - Zwei Verhaltensweisen im Dienste der Stimulation in normaler Entwicklung und bei frühkindlichem Autismus
Autor(en): Lensing, Patrick J.
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: Gesichtabwenden und Stereotypien werden theoretisch und klinisch beschrieben als zwei angeborene Verhaltensweisen, deren Funktion die Produktion und das Aufrechterhalten eines optimalen Erregungsniveaus im ZNS ist. Gesichtabwenden löst soziale Stimulation aus, indem das Kind sein Gesichtsschema vom Interaktionspartner abwendet, während Stereotypien einen neurophysiologischen Mechanismus der Selbststimulation darstellen. Beide Verhaltensweisen wurden in normaler Entwicklung und bei Autisten beobachtet. Es wird die Hypothese erstellt, daß Gesichtabwenden von einer Einschränkung des sensorischen Input begleitet ist, was zu einer Untererregung des ZNS führt. Dieser Mangel an cerebraler Stimulation kann entweder durch soziale Stimulation oder durch Selbststimulation (Stereotypien) behoben werden. Diese theoretischen Überlegungen sollen zum Verständnis dieser zwei Verhaltensweisen beitragen und haben sich in der Therapie mit autistischen Kindern als effektiv erwiesen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1511
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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