Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1518
Titel: Negativismus bei frühkindlichem Autismus
Autor(en): Kehrer, Hans E.
Temme-Meickmann, Ulrike
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: 25 typische autistische Kinder wurden durch eine Serie von Aufforderungen aus dem täglichen Leben getestet und 25 geistig behinderten und 25 normalen Kindern gegenübergestellt. Passiver Negativismus wurde bei den Autisten erheblich häufiger gefunden als bei den Kontrollgruppen, aktiver Negativismus kam - nicht so häufig - nur bei Autisten vor. Eine systematische Befragung der Eltern aller 3 Gruppen ergab ebenfalls bei den autistischen Kindern ein viel häufigeres Vorkommen von Negativismus (125/31/12 Punkte). Negativismus bei Autisten wird u.a. als Panikreaktion bei Überforderung durch Reizuberflutung erklärt. Er ist ein wichtiges Kriterium, das zur Differentialdiagnose herangezogen werden kann.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1518
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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