Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1572
Titel: Adoption und Adaptation - Ein Bericht aus den U.S.A./Kalifornien
Autor(en): Brinich, Paul M.
Brinich, Evelin B.
Erscheinungsdatum: 1983
Zusammenfassung: Eine Durchsicht der Akten von 5.135 Patienten, die zwischen 1969 und 1978 zum ersten Mal in das Langley Porter Psychiatric Institute eingewiesen wurden, zeigte, daß 113 Kinder adoptiert waren. Obwohl die Repräsentation von Adoptierten in der kinderpsychiatrischen Abteilung etwas höher lag als erwartet (5% gegen erwartete 2,2%),war Repräsentation der Adoptierten bei den erwachsenen Patienten (1,6%) tatsächlich unterhalb des Erwarteten (2,2% in der ganzen U.S. Bevölkerung). Zwei Drittel der adoptierten Kinder wurden vor Vollendung des ersten Lebensjahres in ihre Adoptivfamilien aufgenommen. Es waren keine besonderen Unterschiede in psychiatrischen Diagnosen, die den Adoptierten und Nicht-Adoptierten zugeteilt wurden, bemerkbar. Wir schließen daraus, daß Adoptierte in der psychiatrischen Bevölkerung nicht überrepräsentiert sind, obwohl es zutrifft, daß sie relativ öfter in den Kinderkliniken gesehen werden. Wir schließen daraus auch, daß obwohl die Adoption in Einzelfällen als Fokus für die Psychopathologie dienen kann, die Adoption per se nicht als spezifisch psychopathogene betrachtet werden kann.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1572
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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