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dc.contributor.authorKlessmann, Edda
dc.contributor.authorKlessmann, Horst-Alfred
dc.date.accessioned2011-11-22
dc.date.accessioned2015-12-01T10:32:54Z-
dc.date.available2011-11-22
dc.date.available2015-12-01T10:32:54Z-
dc.date.issued1983
dc.identifier.issn0032-7034
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-29990-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/1620-
dc.description.abstractDas "anorektische System", bestehend aus dem Symptomträger und seinen Angehörigen, erfüllt alle Kriterien der von Bateson und seiner Gruppe seinerzeit inaugurierten "Beziehungsfalle" (double-bind) bis zur sogenannten Entscheidungsparalyse in der eine selbst-ständige "Lösung" unmöglich wird. Die wesentlichste anorektische Beziehungsfalle beinhaltet das familiär-interne Gebot, daß ein besonders "gebundenes" Mitglied sich nicht verselbständigen darf, während die für das System nicht weniger verbindlichen" sozial-externen Normen das Gegenteil verlangen. Der Therapeut kann sich der anorektischen Beziehungsfalle (mit den charakteristischen Gut- und Böse-Spaltungen) nicht entziehen; daher die Frage, ob aus dieser Konstellation eine therapeutische Beziehungsfalle zu formen sei. Klinischer vs. ambulanter modus werden in ihren jeweiligen diesbezüglichen (Un-)Möglichkeiten diskutiert. Nach unseren ambulanten Erfahrungen mit bisher 88 Anorexie-Familien haben sich in der (meist unter dem Zeitdruck der schlechten körperlichen Verfassung stehenden) Eingangsphase sowohl strukturelle als auch strategische Elemente der Familientherapie (wie sie z. B kürzlich von Wirsching [1982] verglichen wurden) als unabdingbar erwiesen. In einer weiteren, aufarbeitenden Phase kommen eher die analytische Familientherapie sowie tiefenpsychologisch fundierte Individual-, aber auch Paar-Therapie eines Subsystems (z. B. Katathymes Bilderleben der Mutter-Tochter-Dyade) zum Zuge. Dieser "multifaktorielle" Ansatz scheint uns bei dem komplexen Geschehen der Anorexia nervosa unumgänglich. Wir können aber nicht bestätigen, daß, - insbesondere bei ausgeprägten und chronischen Fallen - nur wenige Familien-Sitzungen eine echte "Heilung" bewirken. Das Bemühen dieser Darstellung gilt einer Synopsis intrastruktureller und interaktioneller Modelle, die durch Vorstellungen aus dem Katathymen Bilderleben einer Kranken anschaulich gemacht werden.de
dc.language.isode
dc.rightspubl-ohne-podde
dc.rights.urihttp://psydok.sulb.uni-saarland.de/doku/lic_ohne_pod.phpde
dc.subject.classificationPatientde
dc.subject.classificationFamiliede
dc.subject.classificationTherapeutde
dc.subject.classificationAnorexia nervosade
dc.subject.classificationDouble-bind-Hypothesede
dc.subject.classificationFamilientherapiede
dc.subject.classificationIndividualtherapiede
dc.subject.classificationPaartherapiede
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherAnorexia Nervosade
dc.subject.otherDoppelbindungsbeziehungde
dc.subject.otherPsychotherapeutische Prozessede
dc.subject.otherIntegrative Psychotherapiede
dc.subject.otherKommunikationstheoriede
dc.subject.otherFamilientherapiede
dc.subject.otherAnorexia Nervosaen
dc.subject.otherDouble Bind Interactionen
dc.subject.otherPsychotherapeutic Processesen
dc.subject.otherIntegrative Psychotherapyen
dc.subject.otherCommunication Theoryen
dc.subject.otherFamily Therapyen
dc.titleAnorexia nervosa -eine therapeutische Beziehungsfalle? - Ein Fazit nach 13 Jahren ambulanter Therapiede
dc.typeAufsatz
dc.date.updated2012-02-22
ubs.publikation.typarticle
ubs.publikation.sourcePraxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. - 32. 1983, 7, S. 237-245
ubs.institutKeine Einrichtung
ubs.fakultaetPsychologie: Sonstiges
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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