Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1637
Titel: Analytisch orientierte Familientherapie in der Kinder - und Jugendpsychiatrie - Grundlagen, Indikation, Ziele
Autor(en): Sohni, Hans
Erscheinungsdatum: 1984
Zusammenfassung: Ausgehend von einer Kritik psychoanalytischer Polemik gegen die Familientherapie wird im folgenden die Grundposition einer analytisch orientierten Familientherapie umrissen: über eine Konfliktbearbeitung mit der Familie intendiert der Therapeut Beziehungsänderungen. Das Ineinandergreifen intrapsychischer und interpersonaler Vorgänge und die Implikationen der " Wechselseitigkeit" werden in ihrer Bedeutung fur das Verständnis von Famihenkonflikten dargestellt. Die Situation des Familientherapeuten wird von der des Kindertherapeuten abgegrenzt und seine Gefährdung gezeigt, unter Verlust der Beziehungsebene in manipulatives Vorgehen auszuweichen. Die Diskussion der Maßstäbe für die Indikation nimmt kritisch Stellung zur Suche nach " objektiven" und zur Einteilung nach "allgemeinen" und "speziellen" Kriterien. Als Hauptkriterium fur die Indikation wird die "Veränderbarkeit" einer Familie vorgeschlagen. Diese Größe ergibt sich aus der Einschätzung des Widerstands und der Ressourcen einer Familie in der Gegenübertragung des Therapeuten. Die als therapiebegleitend aufgefaßte Indikationsfrage erfordert vom Therapeuten eine permanente Prüfung der "Veränderbarkeitskontur". Diese bezeichnet ihm jeweils offene Zugänge zur Konfliktbearbeitung mit phasenweise wechselnden Teilnehmerkombinationen. Ein Fallbeispiel veranschaulicht die initiale und die therapiebegleitende Indikationsstellung.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1637
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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