Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1658
Titel: Diagnostik der intellektuellen Minderbegabung Untersuchung über die Zuverlässigkeit von Testbefunden
Autor(en): Büttner, Michael
Erscheinungsdatum: 1984
Zusammenfassung: 675 Testprotokolle verschiedener standardisierter Intelligenztests von minderbegabten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden auf ihre inhaltliche Struktur und ihre schulleistungsbezogene Gültigkeit untersucht. Die Ergebnisse weisen aus, daß sich lernbehinderte und leichtgradig geistigbehinderte Personen in regulären Intelligenztests differenziert erfassen lassen, wobei sich beide Intelligenzstufen durch ein graduell voneinander abweichendes Fähigkeitsniveau unterscheiden, darüber hinaus Geistigbehinderte in sämtlichen Intelligenzfunktionen gleichmäßiger versagen, während Lernbehinderte noch deutliche Teilleistungsstärken besitzen. Die tatsächlichen Begabungsgrenzen werden am ehesten dort wirksam, wo Problemlösungsstrategien erlernt und in neuartigen Situationen wieder angewendet werden sollen, sowohl im bildungsabhängigen als auch im nonverbalen Bereich des Denkens. Fast 90% der testmäßig als minderbegabt erfaßten Personen besuchten Sonderschulen oder versagten auf Regelschulen, was den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Intelligenzmangel und Sonderschulbedürftigkeit belegt. Trotz des sehr heterogenen Sonderschulwesens gelingt auch bei der Differentialdiagnose Lernbehinderung/geistige Behinderung noch eine entsprechende Zuordnung zur Schule L und G in 69 bzw. 56% der Falle.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1658
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
33.19844_2_30374.pdf_new.pdf1,62 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.