Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1673
Titel: Macht und Ohnmacht im Umgang mit Kindern
Autor(en): Biermann, Gerd
Erscheinungsdatum: 1984
Zusammenfassung: Die Geschichte lehrt, daß Kinder zu allen Zeiten die ohnmächtigen Opfer der Gewalttaten Erwachsener waren. Als physiologische Frühgeburt absolut auf den Schutz der Mutter angewiesen, übt der junge Säugling gleichzeitig in seiner Hilflosigkeit einen mächtigen Appell zur Fürsorge an die Umwelt der Erwachsenen aus. Es kommt aber immer wieder zum Machtmißbrauch des Erwachsenen, bis zur tödlichen Kindesmißhandlung. Kindfremde Institutionen wie Krankenhäuser als Zentren einer Apparatemedizin gefährden das im Kranksein besonders verletzliche Kind, was für Ärzte und Schwester bei allen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen eine Selbstkontrolle voraussetzt, die jegliche Andeutung einer Strafhandlung beim Kinde ausschließt. Dies gilt auch für den Kinderpsychotherapeuten, von dem das psychisch gestörte Kind im Überttagungsverhältnis besonders abhängig ist. Die Aversionstherapie des Behavionsmus erscheint als Extrem einer strafbaren Handlung, die mit der Empathie des Kinderpsychotherapeuten für das leidende Kind nicht vereinbar ist.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1673
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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