Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1687
Titel: Datenschutz und Forschung: Konflikte und Lösungen
Autor(en): Bahr, Jan
Quistorp, Susanne
Höger, Christoph
Erscheinungsdatum: 1984
Zusammenfassung: Ausgewählte grundsätzliche Aspekte des Datenschutzes werden diskutiert, wobei Datenschutz umfassend als Schutz des informationellen Selbstbestimmungsrechts verstanden wird. Rechtstheoretisch ist der Bereich interessant, weil hier zwei Rechtsgüter mit Verfassungsrang konkurrieren: Persönlichkeitsrechte des Individuums und Forschungsfreiheit. Die Abwägung dieser Rechtsgüter muß immer wieder erfolgen, weil eigene Regelungen für Wissenschaft und Forschung bisher fehlen. Die bestehenden Datenschutzbestimmungen wurden auf die Erfordernisse administrativer Funktionen, also mehr auf den behördlichen Bereich zugeschnitten. Aber auch hier bleiben Unsicherheiten, was die Kontrolle von Dateneinflüssen und die Auslegung der Regelungen angeht. Der Konflikt zwischen einer an Beschreibung von Populationen orientierten Forschung und "datenbesitzenden" Behörden ergibt sich aus der Behinderung bzw. Verweigerung bei der Herausgabe von Daten aus häufig politischen Gründen. Die medizinisch-epidemiologische Forschung, speziell die psychosoziale Versorgungsforschung, ist jedoch vielfach auf personenbezogene Daten angewiesen. An einem konkreten Beispiel wird dargestellt, welche Überlegungen und Schritte notwendig waren, um ein Projekt in der psychosozialen Versorgungsforschung durchführen zu können.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1687
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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