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Titel: Neurotische Kinder in der Sonderschule -Therapeutische Einflüsse und Probleme
Autor(en): Quenstedt, Fritz
Erscheinungsdatum: 1984
Zusammenfassung: Ausgehend von der stillschweigend akzeptierten These, daß Verhaltensstörungen zunehmen, wird aufgezeigt, wie sich in den letzten zehn Jahren ein Wandel von einer ausschließlich behavioristisch orientierten Verhaltenstherapie zu einer gleichfalls sozial-kognitiven Verhaltenstherapie in der Sonderschule für verhaltensgestörte Kinder vollzogen hat. Vor dem Hintergrund einer insbesondere qualitativen Zunahme von Verhaltensstörungen ist selbst die neubestimmte Verhaltenstherapie überfordert. Gerade um seelisch schwerst gestörte Kinder, solche mit z.T. manifesten Ich-Störungen zu behandeln, bedarf es medizinischer, psychoanalytischer und psychotherapeutischer Hilfen in der Sonderschule, die nur von Fachkräften geleistet werden kann. Erste Anfänge, um sich zu solchen Fachkräften weiterzuentwickeln, haben Schulpsychologen und Sonderschullehrer vorgenommen, indem sie sich einer individualpsychologischen Zusatzausbildung in Psychotherapie unterzogen haben. Langfristig liegt hier eine Chance, den seelisch schwerst gestörten Kindern umfassendere therapeutische Hilfen anzubieten als bisher.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1690
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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