Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1705
Titel: Psychotherapie von adoleszenten Asthmapatienten
Autor(en): Meijer, Alexander
Erscheinungsdatum: 1985
Zusammenfassung: Zu den am häufigsten zu erwartenden Problemen in der Psychotherapie von Asthmapatienten gehören ambivalente Gefühle, sowohl seitens der behandelnden Ärzte als auch der Patienten. Obwohl die psycho-physiologische Verletzlichkeit von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, sind Asthmapatienten oft sehr sensitiv, die Liebe und Anerkennung für sie wichtiger Personen zu verlieren. Im Allgemeinen ist diese Überempfindlichkeit mit starken Abhängigkeitsgefühlen und Fügsamkeit verbunden, die mit unbeherrschten, zornigen Äußerungen einhergehen können. Anfangs sind die Gefühle der Unzufriedenheit oder Entmutigung häufig gehemmt oder negiert und werden auf somatischen Wegen abgeleitet, anstatt im psychotherapeutischen Verhältnis ausgedrückt zu werden. Zunehmende Bewußtheit über pathogene interpersonelle (Familien-)Beziehungen ist ein wichtiger Schritt im Therapieprozeß Angst, Hilflosigkeit und Depression zu überwinden, und gleichzeitig das Selbstvertrauen und die Selbstachtung zu stärken. Die Fallbeispiele verdeutlichen, daß anhaltende Besserungen durch Psychotherapie bei den Asthmapatienten in der Adoleszenz wahrscheinlicher sind, die eher zur Selbstbestimmung neigen und der Zukunft hoffnungsvoller entgegensehen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1705
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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