Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1724
Titel: Träume in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit präödipalen Störungen
Autor(en): Hopf, Hans H.
Erscheinungsdatum: 1985
Zusammenfassung: Neben dem freien Spiel kommt der Trauminterpretation in der Kinderpsychoanalyse nur eine untergeordnete Rolle zu. Dies hat vielfältige Ursachen, der wichtigste Grund dürfte wohl sein, daß es kaum gelingt, Kinder zum verbalen Assoziieren anzuleiten. Seit Eriksons bahnbrechender Arbeit (1955) hat sich das Interesse innerhalb der Psychoanalyse zunehmend auf die im manifesten Traum sichtbar werdenden Ich-Strukturen und Ich-Leistungen verlagert. Damit kommt einer Verwendung des Kindertraums für die Diagnose und die Therapie, insbesondere bei prä-ödipalen Störungen, eine ganz neue Bedeutung zu. Im vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, wie sich Träume in der Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen in verschiedenster Weise nutzen lassen. So können mit Hilfe des manifesten Ttaumes die Subjekt-Objekt-Diffetenzierungen, symbiotische Bedürfnisse und Probleme von Individuation und Loslösung erkannt und besser bearbeitet werden. Es wird zudem dargestellt, wie in der Psvchotherapie von überwiegend prä-ödipal gestörten Kindern und Jugendlichen Träume genutzt werden können, um das Ich zu stärken und weiterzuentwickeln, wie eine Integration von dissoziierten Objektvorstellungen eingeleitet und eine Verbesserung des Realitätsbezuges bewirkt werden kann.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1724
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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