Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1743
Titel: Geschwisterkonstellation aus empirischer und klinischpsychologischer Sicht
Autor(en): Langenmayr, A.
Erscheinungsdatum: 1985
Zusammenfassung: Dei Effekt familiärer Umweltmerkmale wie z. B. der Geschwisterkonstellation wird von empirischen und klinischen Psychologen konträr beurteilt. Kliniker sind von der Relevanz dieser Daten überzeugt. Empirsche Untersuchungen ergeben oft keine Resultate. Im Gegensatz zu früher gilt dies nur für etwa die letzten 15 Jahre. Die widersprüchlichen Ansichten und Befunde werden damit erklärt, daß die Wirkung der Familiendaten auf die mit ihnen für eine Person verbundenen Informationen zuruckgeführt und die Liberalisierung der Famihenbeziehungen in jüngerer Zeit bewirkte, daß die Beziehung zwischen Familiendaten und mit ihnen verbundenen Informationen weniger eindeutig und stärker von zusätzlichen Variablen abhängig geworden ist. Effekte können daher empirisch heute nur mehr bei Kontrolle sehr vieler relevanter Vanablen erwartet werden. Dies bedeutet außerdem eine erhebliche Stichprobenabhängigkeit der Ergebnisse. Da der klinische Psychologe sehr viele verschiedene Informationen in seiner Arbeit berücksichtigt, sind sein Eindruck von der Relevanz der Familiendaten und die empirischen Ergebnisse, die beim Mittelwertsvergleich weniger Variablen unbedeutende Unterschiede zeigen, kein Gegensatz.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1743
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
34.19857_1_31234.pdf_new.pdf842,62 kBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.