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dc.contributor.authorCharlton, Michael
dc.contributor.authorBurbaum, Christina
dc.contributor.authorSchweizer, Karl
dc.contributor.authorStürz, Alexander
dc.contributor.authorSutter, Tilmann
dc.date.accessioned2004-12-13
dc.date.accessioned2015-12-01T10:30:01Z-
dc.date.available2004-12-13
dc.date.available2015-12-01T10:30:01Z-
dc.date.issued2002
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-4276-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/177-
dc.description.abstractIm Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht die Frage nach den soziokulturellen Determinanten der Art und Weise, wie Menschen Romane auswählen, lesen und sich mit dem Romaninhalt auseinandersetzen. Der Akt des Lesens wird hierbei als eine kognitive und soziale Handlung aufgefasst, die sich als Realisierung einer Reihe von Lesestrategien und Lesetechniken verstehen lässt. In einer bereits abgeschlossenen, ethnographisch angelegten Untersuchung des Leseverhaltens von sechs Romanlesern konnte Pette (2001) eine große Zahl von Lesestrategien identifizieren. Unter Lesestrategien versteht Pette (2001, 51) alle Handlungen von Leserinnen und Lesern, · die der Verstehenssicherung dienen, · die die Passung zwischen eigenen Lesebedürfnissen und dem literarischen Angebot fördern, · die das Ausmaß der emotionalen Betroffenheit durch den Text regulieren, · die die Aneignung des Medienthemas an die eigene Lebenspraxis erleichtern, oder · die die Lektüre zur Gestaltung von sozialen Situationen nutzbar machen. Die meisten Strategien sind polyfunktional, d.h. sie dienen gleichzeitig mehreren der genannten Ziele. Häufig besteht eine Lesestrategie aus mehreren Einzelhandlungen(z.B. sich vor dem Kauf eines Buches durch Fernsehsendungen, Urteile von Freunden, Beratung im Buchladen, usw. über die mögliche Passung des Textes zum eigenen Lesebedürfnis orientieren). Wenn eine Handlung von Lesern lediglich aus einer zeitlich kurzen, wenig komplexen Verhaltensweise besteht, spricht Pette von einer Lesetechnik(z.B. beim Anstreichen von Textstellen, beim Zurückblättern im Buch, usw.). Die vorliegende Studie baut auf dieser Untersuchung auf. Die Verbreitung der von Pette beschriebenen Strategien wird mit Hilfe eines standardisierten Interviews an einer nahezu repräsentativen Stichprobe deutscher RomanleserInnen erfasst, wobei besonderes Augenmerk den differenziellen Aspekten des literarischen Lesens gilt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung und empirische Prüfung eines Modells zur Vorhersage der Lesestrategien und Lesetechniken durch allgemeine soziale und biographische Merkmale (Zugehörigkeit zu einem sozialen Milieu, Bildungsstand, Geschlecht, Alter) und spezielle Erfahrungen und Vorlieben im Umgang mit Büchern (Lesesozialisation, berufliche Leseanforderungen, Erfahrungen im literarischen Lesen, Genrepräferenzen bzw. Leseinteressen).de
dc.language.isode
dc.subject.classificationPsychologiede
dc.subject.classificationLesende
dc.subject.classificationLesetechnikde
dc.subject.classificationInformationsverarbeitungde
dc.subject.classificationKognitive Komplexitätde
dc.subject.classificationInformationsaufnahmede
dc.subject.classificationRomande
dc.subject.classificationErwachsenerde
dc.subject.classificationUmfragede
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherGeschlechtsspezifikde
dc.subject.othergeschlechtsspezifisches Leseverhaltende
dc.subject.otherMilieuspezifikde
dc.subject.otherMilieuspezifisches Leseverhaltende
dc.subject.otherReadingen
dc.subject.otherPsychologyen
dc.subject.otherInformation Processingen
dc.subject.otherSocial climateen
dc.titleErgebnisse der Freiburger Telefonumfrage zu Lesestrategien erwachsener Leserinnen und Leser von Romanende
dc.typeReport (Bericht)
dc.date.updated2013-10-11
ubs.publikation.typreport
ubs.publikation.sourceForschungsberichte des Psychologischen Instituts Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., Nr. 157
ubs.institutUniversität Freiburg: Institut für Psychologie
ubs.fakultaetPsychologie: Hochschulen Deutschland
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