Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1799
Titel: Aufmerksamkeits-Interaktions-Therapie mit psychotischen Kindern
Autor(en): Hartmann, H.
Erscheinungsdatum: 1986
Zusammenfassung: Die Arbeit beschreibt die "Aufmerksamkeits-Interaktions-Therapie" Diese Therapie hat das Ziel, Interaktionen mit psychotischen und kommunikationsgestörten Menschen in Gang zu bringen und den Austausch mit ihnen zu verbessern. Dazu werden bekannte Therapieelemente, wie das Spiegeln der Verhaltensweisen des Gegenübers oder neue Elemente, wie das Unterbrechen und Warten und der Wechsel der Sprachebenen, benutzt. Der Therapeut läßt sich dabei von den Aufmerksamkeitsreaktionen des Patienten leiten. So lassen sich erstmals symmetrische Interaktionen in Gang bringen und längerfristig Besserungen und Entwicklungsbeschleunigungen bei autistischen Kindern und solchen mit verwandten Störungen erreichen. Das zeigen Katamnestische Beobachtungen und eine kontrollierte Einzelfalluntersuchung. Die theoretische Basis für die therapeutischen Interaktionen bildet die "Zwei-System-Theorie". Diese Theorie beschreibt modellhaft die Steuerung der Abstimmung zwischen Wahrnehmungs- und Handlungs-Gedächtnis-Prozessen durch die sich während der Verarbeitung verändernde "Neuheits-Bekanntheits-Relation" von Informationsmaterial bzw. Botschaften des Gegenüber. Es wird angenommen, daß symmetrische Interaktionen in besonderem Maße geeignet sind, diese Steuerungsprozesse zu stabilisieren und zu verbessern. Eine Beeinträchtigung dieser hypothetischen Steuerungsprozesse wird als wesentlich für die Entwicklung psychotischer Symptomatik angesehen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1799
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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