Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1808
Titel: Ein Fürsorgeerziehungsgutachten als systemischfamilientherapeutische Intervention
Autor(en): Austermann, W.
Reinhard, H. G.
Erscheinungsdatum: 1986
Zusammenfassung: Bei dissozialer Entwicklung wird der Kinder- und Jugendpsychiater häufig mit der Erstellung eines Gerichtsgutachtens zur Frage der Fürsorgeerziehung beauftragt. Mit dieser sind sowohl der zu Begutachtende wie auch seine Familie oftmals nicht einverstanden. Dabei kann davon ausgegangen werden, daß die berufliche Intention des Sachverständigen eher darauf abzielt, therapeutische Hilfe zu leisten als eine Begutachtung vorzunehmen. Der hier auftauchende Rollenkonflikt zwischen gesetzlich auferlegter Objektivität und therapeutisch erforderlicher Rücksichtnahme kann durch ein systemisch familientherapeutisches Vorgehen umgangen werden. Im Mittelpunkt steht hierbei die Unparteilichkeit des Therapeuten gegenüber allen am Konflikt Beteiligten. Bei entsprechen der Formulierung des Gutachtens kann es gelingen, der Familie, die oftmals nicht erwünschte therapeutische Hilfe angedeihen zu lassen, und so dem Wohl des zu Begutachtenden und seiner Familie zu genügen. Zur Verdeutlichung wird ein konkretes Beispiel angeführt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1808
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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