Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1820
Titel: Harnzurückhaltung als Behandlung des nächtlichen Einnässens -Eine Übersicht
Autor(en): Jehle, P.
Schröder, E.
Erscheinungsdatum: 1987
Zusammenfassung: Bisher wurde in 11 Einzelfall- und Kontrollgruppenuntersuchungen über die Anwendung bzw Erprobung der Harnzurückhaltung berichtet. Die Befunde zeigen, daß enuretische Kinder im Durchschnitt eine kleinere funktionale Blasenkapazitat haben als nicht enuretische Kinder. Auffallend ist jedoch die vorhandene Streuung in den Daten. Harnzurückhaltung führte in der Mehrzahl der Untersuchungen bei den meisten Kindern zu einer Behebung oder zumindest zu einer Verbesserung der Enuresis nocturna und es konnte auch ein gewisser Zusammenhang zwischen der Steigerung der funktionalen Blasenkapazität und einer positiven Änderung beim Einnässen aufgezeigt werden. Dieser Zusammenhang ist jedoch nicht allzu eng und in einigen Studien wird auch von einer Erfolglosigkeit dieser Therapiemaßnahme berichtet. Die Frage der Indikation ist noch weitgehend offen und erfordert die entsprechende Fortsetzung der Evaluationsstudien.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1820
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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