Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/182
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dc.contributor.authorPrill, Thomas
dc.contributor.authorFoerster, Friedrich
dc.contributor.authorVoderholzer, Ulrich
dc.contributor.authorHornyak, Magdolna
dc.contributor.authorFahrenberg, Jochen
dc.date.accessioned2004-12-14
dc.date.accessioned2015-12-01T10:30:02Z-
dc.date.available2004-12-14
dc.date.available2015-12-01T10:30:02Z-
dc.date.issued2003
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-4281-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/182-
dc.description.abstractUnwillkürliche Beinbewegungen während des Schlafs sind nicht ungewöhnlich, je nach Häufigkeit und Intensität können sie jedoch nachhaltige Schlafstörungen verursachen. Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist zwar seit dem 17. Jahrhundert bekannt, jedoch als Krankheit ohne Ursache und ohne Lebensbedrohung lange Zeit kaum wahrgenommen worden. Inzwischen haben Schlaflabors, Schmerzkliniken und Pharmaindustrie das RLS und die darunter leidenden Patienten entdeckt. Ein wesentliches Diagnose-Merkmal des RLS sind quasi-periodische, sehr rasche und heftige Beinbewegungen (Periodic Leg Movements, PLM). Die vorliegende Studie sollte die Anwendung der multiplen Akzelerometrie für das 24-Stunden-Monitoring der PLM unter Alltagsbedingungen erproben. Die Erfahrungen hinsichtlich des Monitoring des Restless-Legs-Syndroms RLS werden hier in sechs Kasuistiken dargestellt. Die anamnestische Datenerhebung, sowie das An- und Ablegen der Elektroden, Sensoren und des Datenrekorders fand in der Regel im Labor der Forschungsgruppe Psychophysiologie, Universität Freiburg, zwischen Juni 2000 und August 2002 statt. Bei einem Patienten konnte eine parallele (simultane) Registrierung im Schlaflabor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg durchgeführt werden (EMG vs. multiple Akzelerometrie). Die Methode mit dem tragbaren Datenerfassungs-Gerät VITAPORT, kalibrierten Akzelerosensoren und automatischer Klassifizierung von Körperlage und Bewegungsmustern wird von den Patienten gut angenommen. Ein graphisches Tagesverlaufs-Protokoll und eine Darstellung der Stundenwerte von Frequenz, Amplitude und relativer Auftrittszeit der PLM wurde von ih-nen mit Interesse aufgenommen. Hauptergebnis ist, außer der erfolgreichen Methodik-Erprobung und der Erfahrung mit RLS-Patienten, die Verteilung der PLM im Tag-Nacht-Verlauf und der Körperlage in der Serie (N=6) von Kasuistiken. Die PLM-Frequenz (auch PLM-Index) ist am Tag fast gleich groß wie in der Nacht, jedoch mit deutlich verringerter Amplitude. Während der Nacht sind PLM häufiger bei Rückenlage als bei Seitenlage, am Tage am häufigsten im Sitzen. Rechtes und linkes Bein sind gleich häufig betroffen, jedoch nicht immer synchron. Verlaufskorrelationen zwischen dem rechten und linken Bein hinsichtlich der PLM-Frequenz (Minutenwerte) reichen bei Tag lediglich von .44 bis .65 (gepoolt .54) und bei Nacht von .67 bis .92 (gepoolt .76). Die PLM-Kennwerte (PLM-Frequenz, PLM-Amplitude, Zeit, zu der Symptome vorhanden waren, in Relation zur Gesamtregistrierungszeit) haben ähnliche jedoch keine identischen Verläufe. Am schwächsten ist die Frequenz mit der Amplitude gekoppelt (.49 und .54 am Tag, .57 und .70 bei Nacht für rechtes und linkes Bein). Bei allen Patienten gehen die PLM-Episoden mit deutlichen Herzfrequenz-Beschleunigungen einher. Sie erreichen momentane Anstiege von hochgerechnet bis zu 40 Schlägen pro Minute innerhalb von 3 bis 5 Sekunden mit anschließendem ebenso raschen Abfall und Rückregelung auf das Ausgangsniveau. Eine Parallelmessung eines Patienten mit VI-TAPORT und Schlaflabor-Methodik konnte darüber hinaus zeitliche Korrelationen der PLM-Episoden mit der P-Wellen-Amplitude des EKG, mit Lidbewegungen und mit dem EEG aufzeigen. Die meisten dieser Mikroarousals beginnen vor der Beinbewegung. Welche Bedeutung es hat, wenn Mikroarousals erst nach der Beinbewegung einsetzen, ist zur Zeit ungeklärt. Die genaue zeitliche Analyse der Herzperioden (Herzfrequenzvariabilität) im Zeitraum der PLM ermöglicht hier einen eigenständigen Zugang zur Chronometrie der Aktivierungsprozesse. Die künftigen Analysen werden dazu beitragen können, die Ursachen der PLM aufzuklären.de
dc.language.isode
dc.relation.ispartofseriesForschungsberichte des Psychologischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau;159
dc.subject.classificationPsychologiede
dc.subject.classificationRestless-legs-Syndromde
dc.subject.classificationBeobachtungde
dc.subject.classificationSchlafstörungde
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherBewegungsstörungende
dc.subject.otherSchlafstörungende
dc.subject.otherRestless Leg Syndromde
dc.subject.otherBeinde
dc.subject.otherSyndromede
dc.subject.otherBeobachtungsmethodende
dc.subject.otherÜberwachende
dc.subject.otherKörperhaltungde
dc.subject.otherRuhelosigkeitde
dc.subject.otherMovement Disordersen
dc.subject.otherSleep Disordersen
dc.subject.otherRestless Leg Syndromeen
dc.subject.otherLeg (Anatomy)en
dc.subject.otherSyndromesen
dc.subject.otherObservation Methodsen
dc.subject.otherMonitoringen
dc.subject.otherPostureen
dc.subject.otherRestlessnessen
dc.title24-Stunden-Monitoring des Restless-Legs-Syndroms mit multipler kalibrierter Akzelerometriede
dc.typeReport (Bericht)
dc.date.updated2013-10-11
ubs.publikation.typreport
ubs.publikation.sourceForschungsberichte des Psychologischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., Nr. 159
ubs.institutUniversität Freiburg: Institut für Psychologie
ubs.fakultaetPsychologie: Hochschulen Deutschland
Enthalten in den Sammlungen:Forschungsberichte des Psychologischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
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