Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1850
Titel: Über-Ich oder Gewissen - Zum Unterschied der beiden Begriffe und seiner Bedeutung für die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen
Autor(en): Frey, Eberhard
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Ausgehend von der Selbstverständlichkeit, mit der heute in der psychoanalytischen Literatur Gewissen mit Über-Ich gleichgesetzt wird, gibt der Verfasser zunächst eine Beschreibung des Gewissens-Phänomens, das sich gliedert in Erscheinungsweisen, die dem guten Gewissen und dem schlechten Gewissen zuzuschreiben sind. Anhand der sich entwickelnden Begrifflichkeit Freuds, von Ich-Ideal, Ideal-Ich zu Über-Ich wird der Rezeption des Gewissens durch Freud nachgegangen. Dabei zeigt sich, daß in Freuds Schriften eine Einseitigkeit des Gewissens-Gebrauchs in Richtung des anklagenden, strafenden, schlechten Gewissens auszumachen ist. In der Nachfolge Freuds, seitens der Ich-Psychologie, finden wir eine Berücksichtigung jenes von Freud vernachlässigten Aspektes eines guten Gewissens. Es ging dabei jedoch der dem Gewissensphänomen implizite Gesamtcharakter verloren. Abschließend wird aufgezeigt, wie der das Gewissen konstituierende "gute" Gewissensanteil den alltäglichen therapeutischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen um eine Verstehenskategorie zu verbreitern vermag.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1850
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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