Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1905
Titel: Körper und Nahrung als Objekte bei Anorexie und Bulimie
Autor(en): Hirsch, Mathias
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Es wird die Funktion von Nahrung und eigenem Körper bei Anorexie- und Bulimie-Patientinnen als Repräsentanten guter und schlechter mütterlicher Objekte untersucht. Während bei der Anorexia nervosa der untergewichtige Körper einem guten ("Nicht-Mutter"), der zu schwere einem schlechten Objekt ("wie Mutter") entspricht, wird bei der Bulimie der Wunsch, ein gutes Objekt (Nahrung vor dem Eßanfall) zu inkorporieren, und die anschließende Panik vor der bedrohlichen Fusion mit dem dann bösen Objekt (d.h. Nahrung nach ihrer Aufnahme) agierend hergestellt. Körper und Nahrung, die zu Mutter-Objekten werden, können manipuliert und die Selbst-Objekt-Grenzen scheinbar aufrechterhalten werden. Anorexie und Bulimie erscheinen als Versuch, die in der Adoleszenz wieder auftretenden Verschmelzungs- sowie Trennungsängste zu beherrschen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1905
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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