Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1908
Titel: Tagungsbericht: "Was heißt Aufarbeiten nationalsozialistischer Vergangenheit?" - Bericht über die XXIII. Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V.
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Zu diesem Thema versammelten sich in Frankfurt/M. vom 27.-29.Oktober 1988 etwa 350 Sozialarbeiterinnen, Psychotherapeutinnen und Psychologinnen, die in Erziehungsberatungsstellen arbeiten. Jedes Jahr findet eine "Wissenschaftliche Jahrestagung" fur diese Berufsgruppe statt, getragen vom Berufsverband Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. Es war die dreiundzwanzigste derartige Veranstaltung, weniger gut besucht als die vergangener Jahre, in denen jeweils etwa 500 Teilnehmer zusammenkamen. Ob es das schwierige Thema war, was manchen abschreckte, oder der teure Tagungsort? Wie auch immer. Sicher ist die NS-Vergangenheit ein düsteres Thema, belastend auch für eine Profession, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihrer ratsuchenden Klientel zu helfen beim Erinnern, beim rückblickenden Aufspüren und entdeckenden Wahrnehmen all dessen, was die gegenwärtige individuelle, familiäre und kollektive Lebenslage hervorbrachte und -bringt. Auch jene Therapieformen, die vorgeben ganz im "Hier und Jetzt" zu verharren, kommen nicht daran vorbei, daß das Aufgehen im "Hier und Jetzt" oft nicht gelingen will, da das "Gestern" und "Morgen", die rückwartsgewandten und die vorausschauenden Erinnerungen und Phantasien beunruhigend sich geltend machen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1908
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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