Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1912
Titel: Familien in der Moderne - Anti-Familie-Familien?
Autor(en): Buchholz, Michael B.
Kolle, Ulrike
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Alternative Lebensformen haben sich im Gefolge der 68er Bewegung in deutlicher Abgrenzung gegen die bürgerliche Kleinfamilie herausgebildet. Sie bilden familienanaloge Lebensformen mit einem deutlichen familienkritischen Impuls; deshalb werden sie hier "Anti-Familie-Familien" genannt. Auch sie begegnen Schwierigkeiten, die weder allein durch Neurosenlehre noch Theorie der Familie begriffen werden können; es ist notwendig, kulturelle und zeitgenössische Veränderungen, die die Partnerprobleme wesentlich mitbestimmen, zu reflektieren. An den Anti-Familie-Familien lassen sich in besonderer Deutlichkeit Phänomene des Einflusses kulturellen Wandels auf Selbstdeutungsmuster untersuchen; diese Veränderungen diffundieren auch in "normale" Familien hinein und fordern deshalb den Familientherapeuten auf, die Zeitgeschichte in seiner therapeutischen Praxis zu berücksichtigen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1912
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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