Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1914
Titel: Klinische Erfahrungen mit späten Müttern und ihrem Wunschkind
Autor(en): Berger, Margarete
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Einleitend wird auf die Reifungsschicksale des Kinderwunsches und auf Gegenübertragungsprobleme bei älteren, in bezug auf die Elternschaft aber jungen Eltern eingegangen. In der Erörterung der Mutter-Kind-Beziehungsstörungen bei 34 kinderpsychiatrischen Patienten, deren Mutter bei der Geburt der Kinder bereits 37 bis 44 Jahre alt waren, wird die Auffassung vertreten, daß die späte Mutterschaft, kurz vor dem Ende der reproduktiven Phase, mit einem spezifischen inneren Reifungsproblem der späten Mutter in Zusammenhang steht. Die späten Mütter geraten mit der Geburt des Kindes in einen Zustand anhaltender partieller Ich-Regression, die die aktive Anpassung und die mütterliche Fürsorge für das Kind in jeder Entwrcklungsphase gefährden. Im mütterlichen Bedürfnis, vom Kind quasi bemuttert zu werden, verdeutlicht sich die Ablösungsproblematik von der eigenen Mutter. Die Beziehungsprobleme der späten und der minderjährigen Mutter mit ihren Kindern gleichen sich in mancher Hinsicht wegen des zugrundeliegenden gestörten Reifungsprozesses zu einer mütterlichen Identität, weisen jedoch auch grundsätzliche inhaltliche Unterschiede auf.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1914
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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