Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1926
Titel: Die Funktion und Bedeutung von Idealbildungen für das Selbst in der Adoleszenz - illustriert an Anton Reiser
Autor(en): Helbing-Tietze, Brigitte
Erscheinungsdatum: 1992
Zusammenfassung: Jugendliche haben Ideale und nehmen Idealisierungen vor. Typisch adoleszente Idealbildungen werden von Karl Philipp Moritz in seinem autobiographischen Roman "Anton Reiser" geschildert. Auch wenn die inhaltlichen Aspekte der Ideale von der Zeitgeschichte des Autors, namlich der Lebensepoche Goethes, genauer: der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, beeinflußt sind, werden in dieser "Selbstanalyse" adoleszente Wunschgedanken und Idealisierungen äußerst detailliert geschildert und kommentiert, so daß sich die Phänomene sichten und auf psychoanalytische Konstruktionen von psychischen Strukturen wie Idealselbst, wunschbestimmtes Selbst und Ich-ideal beziehen lassen. In diesem Zusammenhang interessieren auch die Fragen, welche Funktion adoleszente Idealbildungen im psychischen Haushalt haben, wie das Selbstwertgefuhl davon tangiert wird und in welche Richtung die Entwicklung des Jugendlichen zum Erwachsenen hin beeinflußt wird.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1926
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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