Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1931
Titel: Das Märchen vom "Marienkind" -Adoleszenz im Märchen
Autor(en): Dettmering, Peter
Erscheinungsdatum: 1992
Zusammenfassung: Das GRiMMsche Märchen vom "Marienkind" wird von der zeitgenössischen Märchenrezeption oft vernachlässigt, da es im Ruf eines extrem moralischen Textes steht. Demgegenüber versuche ich zu zeigen, daß sich der Text nicht eindeutig auf eine Über-Ich-Struktur festlegen läßt, sondern aus dem Gegensatz von Über-Ich und Ich seine Dynamik bezieht. Das betrifft insbesondere das Phänomen der Lüge, zu der die Protagonistin ihre Zuflucht nimmt, um so die Autoritätsfigur daran zu hindern, gewaltsam in ihr Inneres einzudringen. In diesem Zusammenhang zitiere ich H. Konuts "Empathie für sich selbst", die beinhaltet, daß es für die seelische Entwicklung des einzelnen wichtig sein kann, zu erfahren, daß Eltern bzw. Therapeuten nicht allwissend sind und ihre Empathie daher unter Umständen der Ergänzung durch "Empathie für sich selbst" bedarf. Die Deutung des Märchentextes folgt dieser Linie.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1931
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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