Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1980
Titel: Transkulturelle Probleme der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Folgen einer inversen Migration? -Zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen aus der ehemaligen DDR in der "alten" Bundesrepublik
Autor(en): Hummel, Peter
Erscheinungsdatum: 1992
Zusammenfassung: Vor dem Hintergrund der Frage, ob es zu unterschiedlichen kulturellen Entwicklungen der beiden ehemaligen deutschen (Teil-)Staaten gekommen ist, wird diskutiert, ob dies auch zu entsprechend unterschiedlichen Auswirkungen auf seelische Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen geführt hat. Dazu wird in einer kurzen Übersicht auf die Probleme ethnologischer Forschung im allgemeinen sowie der Forschung uber transkulturelle Psychiatrie im besonderen eingegangen. Beispielhaft werden einige Ergebnisse der Ethnopsychiatrie des Kindes- und Jugendalters referiert. In der anschließenden Untersuchung wird an einer Inanspruchnahmepopulation von n = 19 Kindern und Jugendlichen das historisch seltene, wenn nicht singuläre Phänomen der inversen Migration dargestellt und diskutiert. Dabei zeigte sich, daß bisher nur wenige Kinder und Jugendliche (n = 4) spezifisch durch die neue Lebenssituation belastet wurden. Es wird angeregt, durch Längsschnittuntersuchungen zu überprüfen, inwieweit das Konzept der inversen Migration tatsächlich seelische Belastungen von Kindern und Jugendlichen aus der ehemaligen DDR zutreffend umschreibt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1980
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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