Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1985
Titel: Aufrechterhaltung von Schlafstörungen im frühen Kindesalter: Entwicklungspsychopathologisches Modell und Pilot-Studie
Autor(en): Sarimski, Klaus
Erscheinungsdatum: 1993
Zusammenfassung: Schlafstörungen sind ein relativ häufiges und persistierendes Problem im frühen Kindesalter. Aus dem Forschungsstand wird ein entwicklungspsychopathologisches Modell entwickelt, bei dem davon ausgegangen wird, daß es als Reaktion auf frühe Regulationsprobleme der Kinder zu einem Kreislauf kommt aus vielfältigen, aber erfolglosen Beruhigungsversuchen, Verunsicherung, Verlust an Kontrollzuversicht und Depressivität seitens der Eltern. Auch Erfahrungen aus verhaltenstherapeutischen Interventionsstudien sprechen für die Relevanz solcher kognitiver Prozesse bei der Bewältigung der nächtlichen Belastungssituation. Es wird dann über eine Pilot-Studie an 20 Kindern im Alter von 7-24 Monaten berichtet. Fragebogenerhebungen zeigen, daß die Kinder mit Schlafstörungen als schwieriger erlebt werden, die Mütter sich als stärker überfordert und depressiver erleben, das nächtliche Aufwachen sehr stark emotional besetzt ist und sie wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Bewältigung der Situation haben. Implikationen für die therapeutische Praxis aus diesen Resultaten werden diskutiert.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/1985
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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