Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2012
Titel: Umschriebene Sprachentwicklungsrückstände bei Sonderschülern
Autor(en): Amon, Patricia
Beck, Birgit
Castell, Rolf
Mall, Werner
Wilkes, Johannes
Erscheinungsdatum: 1993
Zusammenfassung: Die dargestellten Ergebnisse beziehen sich auf zwei Stichproben aus Erlanger und München/Rosenheimer Diagnose- und Förderklassen (jeweils 76 Kinder im Alter von 7,1 Jahren). Die Kinder wurden auf allen fünf Achsen des MAS fur psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter diagnostiziert. Insgesamt wurden in Erlangen bei 16 Kindern (21%) umschriebene sprachliche Entwicklungsrückstande festgestellt, wobei folgende Störungen diagnostiziert wurden: 6 umschriebene Artikulationsstörungen (8%), 8 umschriebene expressive (11%) und 2 umschriebene rezeptive (3%) Sprachstörungen. In der München/Rosenheimer Stichprobe wurde die Diagnose "umschriebener Entwicklungsrückstand des Sprechens und der Sprache" bei 24 Kindern (33%) vergeben, die Untersucher fanden ähnliche Häufigkeiten der einzelnen Störungsbilder: 8 umschriebene Artikulationsstörungen (11%), 15 umschriebene expressive Sprachstörungen (21%) und 1 umschriebene rezeptive Sprachstörung (1%). In beiden Stichproben hatten die meisten Kinder aus den Diagnose- und Förderklassen eindeutige Defizite im Bereich des auditiven Kurzzeitgedächtnisses, bei der Überprüfung des visuellen Kurzzeitgedächtnisses zeigten die Kinder bessere Leistungen. Sowohl die Erlanger als auch die München/Rosenheimer Ergebnisse sprechen dafür, daß es einen Zusammenhang zwischen auditivem Kurzzeitgedächtnis und umschriebenen Sprachentwicklungsstörungen gibt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2012
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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