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Titel: "...wenigstens in meinem Dorf ist es Brauch...". Von der Stagnation zur Transformation familialer Wirklichkeitskonstrukte bei Immigranten
Autor(en): Lanfranchi, Andrea
Erscheinungsdatum: 1993
Zusammenfassung: Ausgehend von der besorgniserregenden Überepräsentation ausländischer Kinder in schulischen Spezialeinrichtungen und ihrer Unterepräsentation in der Inanspruchnahmepopulation von kinder- und jugendpsychiatrischen stationären und ambulanten Einrichtungen, wird der Topos des "Hin- und Herpendelns zwischen den Kulturen" mit dem Konzept der "Immigrantenfamilie im Aufbau von Übergangswirklichkeiten" korrigiert. Eine solche Korrektur der üblichen theoretischen Konzeptualisierung verdanken wir einer neuen methodologischen Vorgehensweise, der ethnobiographischen Fallrekonstruktion und Fallkonstrastierung. Dadurch kann herausgearbeitet werden, auf welche Art und Weise Lebenseinheiten wie Familie in der Fremde eine mehr oder weniger autonome Lebenspraxis ausbilden und wie sie die aktuellen Engpasse im Übergang von einem Referenzmodell zum anderen und von einer Lebensphase zur anderen bewältigen. In diesem Bericht werden einige Ausschnitte aus einer Studie über süditalienische Familien in der Schweiz präsentiert. Diese werden - aus dem Material heraus - als traditional-vorwärtsgewandt, als traditional-sklerotisiert und als traditional-rückwärtsgewandt typisiert. Die individuellen Familienbiographien und die Konstrukte zur Problembewältigung wurden von vornherein in den Kontext allgemeiner gesellschaftlicher Bedingungen gestellt. Daher sind die erarbeiteten Typen nicht mehr "Einzelfall", sondern verallgemeinerbar.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2017
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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