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Titel: Motorische Entwicklungsstörungen und psychiatrische Diagnosen bei Sonderschülern
Autor(en): Wilkes, Johannes
Amon, Patricia
Beck, Birgit
Castell, Rolf
Mall, Werner
Erscheinungsdatum: 1993
Zusammenfassung: 76 Erstkläßler aus Schulen fur besonderen Förderungsbedarf der Stadt Erlangen wurden hinsichtlich umschriebener Entwicklungsstörungen der Motorik (UES Motorik) und psychischer Störungen untersucht. 15 Kinder (19,7%), Jungen und Mädchen im gleichen Verhältnis, wiesen eine UES Motorik auf. Dieser Anteil ist wesentlich höher gegenüber dem in der Durchschnittspopulation. Bei 8 Kindern (10,5%) lag eine umschriebene Störung der Körperkoordination vor, bei 3 Kindern (3,9%) waren Körperkoordination und Feinmotonk gestört, bei den übrigen 4 Kindern (5,3%) lag eine Kombination einer umschriebenen motorischen Störung mit einer sprachlichen Störung vor. Eine isolierte umschriebene Störung der Feinmotorik konnte nicht beobachtet werden 33% der Kinder mit einer UES Motorik hatten zusätzlich eine psychiatrische Diagnose. Beinahe ebenso viele psychiatrische Diagnosen fanden sich bei den Kindern ohne motorische Störungen (MQ>70 30,6%). Eine generell höhere Belastung der Kinder mit UES Motorik konnte nicht nachgewiesen werden. Insgesamt hatten 24 Kinder (33%) eine gestörte Korperkoordination (MQ < 70), diese hatten auch einen signifikant höheren Gesamtscore in der CBCL nach Achenbach. Dennoch ist dieses Fragebogenverfahren wenig sensitiv fur die Erfassung motorischer Störungen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2018
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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