Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2069
Titel: Unterschiede im aktuellen Befinden zu Beginn der Krebstherapie und mögliche Folgen: eine Pilotstudie in der pädiatrischen Onkologie
Autor(en): Kusch, Michael
Labouvie, Hildegard
Bode, Udo
Erscheinungsdatum: 1994
Zusammenfassung: Die psychosoziale und medizinisch-pflegerische Versorgung von Familien mit einem an Krebs erkrankten Kind kann davon profitieren, wenn bereits zu Behandlungsbeginn Eltern identifiziert werden, die besonders belastet sind. In einer retrospektiven Befragung von 20 Eltern anhand des "Psycho-Sozialen Fragebogen für die Pädiatrische Onkologie" konnten zwei Elterngruppen mit unterschiedlichen Belastungen zu Behandlungsbeginn identifiziert werden. Höher belastete Eltern weisen bereits in der diagnostischen Vorphase eine ungünstige Auseinandersetzung mit der Möglichkeit einer Krebserkrankung auf. Sie verbinden mit der Diagnosestellung weniger Emotionen, statt dessen jedoch vermehrt negative Bewertungen. Sie haben deutlich mehr Gefühle eigener Schuld an der Erkrankung des Kindes, lehnen jedoch die Angebote sozialer Unterstützung häufiger ab als die weniger belasteten Eltern. Die Ergebnisse sprechen dafür, bereits während der diagnostischen Vorphase und des medizinischen Diagnosegespräches gezielter auf besonders belastete Eltern einzugehen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2069
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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