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Titel: Können Kinder ihre Ängste schildern? - Eine Interviewstudie zum Vergleich der Einschätzungen kindlicher Ängste durch Verhaltensbeobachtung, die Kinder selbst, deren Erzieherinnen und Mütter
Autor(en): Lugt-Tappeser, Hiltrud
Erscheinungsdatum: 1994
Zusammenfassung: Viele Untersuchungen zur Ängstlichkeit bei Kindern stützen sich auf das Fremdurteil, wobei neben den Aussagen der Eltern vorwiegend das Erzieher- oder Lehrerurteil genutzt wird. Vor allem junge Kinder werden wegen psychometrischer Probleme (geringe Konsistenz der Kinderurteile) selten direkt befragt. So ist die Art der Datenerhebung, die in der vorliegenden Arbeit verwendet wird, bei jungen Kindern eher ungewöhnlich. Die Kinder durften selbst zu Wort kommen. 128 Kinder im Vorschulalter (4;5-6;9) nahmen an dieser Interviewstudie teil und äußerten sich über ihre Vorlieben, Wünsche, Befürchtungen, Ängste und ihr Verhältnis zu Spielkameraden. Die mit Hilfe des Interviews gewonnenen Selbstbeschreibungen der Kinder wurden mit den Angstlichkeitskennwerten einer Verhaltensbeobachtung, den Urteilen der Erzieherinnen sowie den Mutterurteilen in Beziehung gesetzt. In der vorliegenden Studie konnte eine beachtliche Übereinstimmung zwischen der kindlichen Selbstbeschreibung, der Verhaltensbeobachtung und den Urteilen der Erzicherinnen nachgewiesen werden. Diese Befunde sprechen dafür, daß das standardisierte Interview durchaus eine Möglichkeit ist, etwas über das Ausmaß und die Beschaffenheit der Ängste der älteren Vorschulkinder zu erfahren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2088
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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