Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2098
Titel: "Ich bin fremd, so wie ich bin." - Migrationserleben, Ich-Identität und Neurose
Autor(en): Kohte-Meyer, Irmhild
Erscheinungsdatum: 1994
Zusammenfassung: Einige spezifische psychische Phänomene, die in der Bewältigung des Migrationstraumas auftreten können, werden an Fallbeispielen diskutiert. Die Möglichkeit einer entgleisten und chaotischen Kommunikation wird dargestellt. Der Wechsel von sozio-kultureller Zugehörigkeit kann Ich und Ich-Identitat destabilisieren und zu transkulturell entstandener Unbewußtheit führen. Angstsymptomatik oder auch neurotische Symptome können die Folge sein, wenn präformierte unbewußte Konflikte das geschwächte Ich zu stark bedrohen. Für das kindliche Ich können diese Belastungen eine Gefährdung der entwicklungspsychologischen Reifungsschritte bedeuten. Therapeutisches Ziel ist die Wiederherstellung von Ich-Stabihtat und narzißtischem Gleichgewicht sowie Entwicklung einer neuen psychosozialen Identität. Dies ist möglich, wenn der Patient im psychoanalytischen Raum ein antwortendes Gegenüber erlebt, so daß die zerrissenen Zusammenhange der Lebensgeschichte, die verschiedenen sozialen Über-Ich-Strukturen, Normen und Widerspruche benannt und verstanden werden können.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2098
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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