Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2125
Titel: Wer geht in Behandlung? - Einflußgrößen auf das Inanspruchnahmeverhalten bei psychischen Problemen von Kindern und Jugendlichen
Autor(en): Höger, Christoph
Erscheinungsdatum: 1995
Zusammenfassung: Nur etwa 20% aller psychisch auffälligen Kinder und Jugendlichen werden durch fachspezifische Einrichtungen versorgt. An Hand einer Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, womit dieser Sachverhalt zusammenhängen könnte. Neben einigen kind-, familien- und institutionsbezogenen Merkmalen wie Art und Schweregrad der Störung oder Ausmaß an psychosozialem Streß in der Familie scheinen die elterliche Einstellung zu fachlichen Hilfen und subjektives Hilfebedürfnis für das Inanspruchnahmeverhalten bedeutsam zu sein. Die Komplexität dieser Einflußgrößen läßt zu ihrer Erklärung prozeßorientierte theoretische Konzepte und multivariate statistische Analysen als angemessen erscheinen. Die subjektive Komponente wird durch eine eigene Pilotstudie illustriert. In einem explorativen Ansatz wurden Vorstellungen und Überlegungen von Eltern zu fachlichen Hilfen gesammelt und durch inhaltsanalytische Verfahren ausgewertet. Neben anderen kognitiven Mustern scheinen danach weniger Art und Ausmaß der Probleme als vielmehr die Problembewältigungsmöglichkeiten durch die Familie ein Entscheidungskriterium darzustellen. Abschließend werden Vorschläge benannt, wie das Anrecht auf Hilfe besser genutzt werden könnte.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2125
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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