Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2164
Titel: Die Indikation zur Familientherapie an einer psychotherapeutischen Universitätsambulanz
Autor(en): Cierpa, Manfred
Frevert, Gabriele
Erscheinungsdatum: 1995
Zusammenfassung: Die Forschung über die Entscheidungsprozesse, welches Problem des Patienten oder welche interpersonale Konfliktkonstellation zur Indikationsstellung einer Familientherapie führt, hinkt hinter der klinischen Realität hinterher. Die klinischen Indikationsentscheidungen zur Familientherapie oder -beratung bedürfen der empirischen Untermauerung, um zu einer genaueren Kenntnis der Kriterien zu kommen, wann an ein bestimmtes familientherapeutisches Verfahren gedacht werden und ein bestimmtes Setting zur Anwendung kommen soll. Die differentielle wird durch die adaptive Indikationsstellung ergänzt insofern, als die Interaktion zwischen dem Therapeuten- und dem Familiensystem die differentielle Indikationsstellung um den prozeßhaften Charakter erweitert. In unserer Studie über die Entscheidungsprozcsse in einer psychotherapeutischen Ambulanz konnten wir an einer Stichprobe (n = 67) zeigen, daß eine bestimmte Auswahl von Behandlungsformen in der diagnostischen Phase getroffen wird. Sowohl die Art der Behandlung, ob Einzel- oder Familientherapie als auch die Art der Durchführung, entweder allein, kombiniert oder sequentiell, hängt von Parametern des Patienten oder der Familie ab. Schon die Anmeldeform, also ob sich eine Familie als Familie zur Behandlung meldet oder ein Patient für sich allein, scheint für den Therapievorschlag und die nachfolgende Therapievereinbarung bahnend zu sein.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2164
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
44.19957_1_38468.pdf_new.pdf1,67 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.