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Titel: " ... bei zuviel Mehrarbeit sage ich Nein!' : die Einführung von teilautonomen Arbeitsgruppen auf der betrieblichen Rüttelstrecke
Autor(en): Bauer, Volker
Reith, Frank von der
Erscheinungsdatum: 2002
Serie/Report Nr.: Harburger Beiträge zur Soziologie und Psychologie der Arbeit;30
Zusammenfassung: Was haben wir dazu gelernt, wenn es um die Einführung von teilautonomer Gruppenarbeit geht? Seit etwa dreißig Jahren wird in Deutschland in mittleren und größeren Unternehmen, in Verwaltungen und bei Dienstleistern Gruppenarbeit eingeführt. Neuere Untersuchungen zeigen, dass 11,8 % aller abhängig Beschäftigten in Deutschland in Gruppenarbeit tätig sind, davon zur Zeit 3,2% in teilautonomer Gruppenarbeit, mit leichter Tendenz nach oben (Nordhause-Janz & Pekruhl 2000, S. 66). Die Gründe verändern sich von der ursprünglich gesellschaftlicher Aufklärung verpflichteten "Humanisierung des Arbeitslebens" in den 70er Jahren zum "Unternehmertum auf Shop-Floor- Ebene" in den 90ern. Immer jedoch geht es darum, dass die Gruppe Verantwortung für ihren Produktionsprozess und für die Qualität der Produkte übernimmt und dass Vorarbeiter und Meister an Bedeutung verlieren. Die Autonomie der an der Werkbank tätigen Menschen in der Gruppe wächst. Die Steuerbarkeit der Gesamtorganisation wird über den "Teil" gesichert, der von der Autonomie ausgenommen wird (was immer das im Einzelnen ist, und wie immer es konkretisiert wird).
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/217
Enthalten in den Sammlungen:Harburger Beiträge zur Soziologie und Psychologie der Arbeit
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