Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/218
Titel: Über Grundsätze zur Gestaltung von Simulatorsettings für Forschung und Lehre
Autor(en): Dieckmann, Peter
Wehner, Theo
Erscheinungsdatum: 2002
Serie/Report Nr.: Harburger Beiträge zur Soziologie und Psychologie der Arbeit;31
Zusammenfassung: Simulation und der Einsatz von Simulatoren haben seit geraumer Zeit in ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern eine große Bedeutung. War früher Simulatortraining fast ein Synonym für das Training in Flugzeugsimulatoren, so hat sich diese Technologie (Flexman & Stark 1987) heute viele weitere Domänen erobert. Exemplarisch seien genannt: Anästhesiologie, Chirurgie, Schifffahrt, Kernkraft, Straßenbahnen, ICE-Züge, Schwerlastverkehr bis hin zu Bobfahr- und Jetskisimulatoren. Die Technologie dringt auch weiter in das Alltagsbewusstsein ein, was man etwa an einer wachsenden Zahl von Zeitungsartikeln (z.B. Krohn 2001; Kirchweger 2002)und Fernsehberichten erkennt. Simulatoren werden häufig für das Training der im jeweiligen Feld arbeitenden Personen eingesetzt (Murray & Foster 2001). Inhaltlich werden dabei recht unterschiedliche Ziele verfolgt: Vom Training sensumotorischer und kognitiver Fertigkeiten über das Einüben von Prozeduren und Abläufen bis hin zu Teamkoordination und Zwischenfallmanagement (Dieckmann 2000; Steininger 1995; Hoffmann 1995). Besonders in der Medizin gewinnen Diskussionen um den Einsatz zur Leistungsevaluation an Bedeutung (Kapur & Steadman 1998; Byrne & Greaves 2001). Daneben werden aber auch andere Fragestellungen unter Einsatz des Simulators bearbeitet. Dies sind etwa Versuche, den Trainingseffekt von Simulatoren zu evaluieren (Schaper et al. im Druck). Auch der aus psychologischer Sicht vielversprechende Einsatz von Simulatoren für die (Grundlagen-)forschung - Simulatoren bieten bei hoher ökologischer Validität ein ausgeprägtes Maß an experimenteller Kontrolle - nimmt zu (z.B. Dörner 1999; Wehner & Bannister 1992; Nyssen 2000; Köster & Mehl 2000; Manser & Wehner im Druck). Schütte(2002) zeigte etwa, das Lewinsche Frustrations-Regressions Paradigma aufgreifend, das Potenzial des Einsatzes von Simulatoren zur Erforschung handlungs- und affektpsychologischer Fragestellungen im Zusammenhang mit menschlicher Zuverlässigkeit.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/218
Enthalten in den Sammlungen:Harburger Beiträge zur Soziologie und Psychologie der Arbeit
PsyDok

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
hb31.pdf894,04 kBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.