Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2260
Titel: Alpträume bei Kindern
Sonstige Titel: Nightmares in Children
Autor(en): Schredl, Michael
Pallmer, Ruth
Erscheinungsdatum: 1997
Zusammenfassung: Alpträume bei Kindern sind ein häufiges Phänomen. Die höchste Prävalenz scheint bei etwa sechs Jahren zu liegen und nimmt dann mit dem Alter stark ab. Geschlechts- spezifische Unterschiede in den Prävalenzraten sind nicht gesichert. Das häufigste Thema von Alpträumen ist die Verfolgung, gefolgt von Fallträumen oder Träumen vom Verlust nahestehender Personen. Als Ursache werden viele Einflußfaktoren ver- mutet, z.B. genetischer Einfluß, Ängstlichkeit, Erleben von Traumata. Ein umfassendes Erklärungsmodell, das auch entwicklungspsychologische Ansätze miteinbezieht, existiert noch nicht. Viele Fallgeschichten bestätigen, daß Alpträume bei Kindern mit einfachen Mitteln zu behandeln sind. Wesentliches Wirkmoment dabei ist das Unter- stützen des Kindes, sich mit der Angst auseinanderzusetzen und einen kreativen Um- gang damit zu finden. Um das Phänomen und die Ursachen von Alpträumen besser zu verstehen, wären weitere Forschungsvorhaben, z.B. Längsschnittstudien, die die Trauminhalte und das Wacherleben des Kindes erfassen, sehr wertvoll. Auf der Eltern- seite scheint ebenfalls noch Informationsbedarf zu diesem Phänomen zu bestehen.
Childhood nightmares are till today a very common phenomenon. The highest prevalence seems to be at about age six, decreasing strongly with age and no genderspecific differences in prevalence rates can be pinpointed for sure. The most frequently occurring nightmare themes are "Being chased", followed by dreams of "Falling" and those concerning ,"Loss of close persons". As reasons for such dreams such factors as genetic influence, trait anxiety, traumatic experiences have been assumed, whereas a more comprehensive explanation model -which would take developmental issues into consideration - unfortunately does not yet exist. Numerous case studies have confirmed that childhood nightmares are easily treatable, especially where such children are encouraged to confront and cope with their anxiety. Further research such as longitudinal studies that would examine dream contents and children's waking-life experiences would be useful for a better overall understanding of the nightmare phenomenon and the causes behind their occurrence. In addition, it seems to be useful to inform parents, child caretakers, teachers and children about the simple methods in dealing with nightmares.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2260
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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